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Supervision

Berufstätige aus nahezu allen Berufsfeldern machen zunehmend die Erfahrung, dass eine Vielzahl von Konflikten und Beschwernissen sie daran hindern, ihre volle fachliche Kompetenz in der Ausübung ihres professionellen Handelns in der alltäglichen Praxis umzusetzen.

Die zunächst in den sozialen und therapeutischen Berufen entwickelte Beratungsform "Supervision" hat sich zur Aufgabe gemacht, diese Hindernisse sicht­bar zu machen und nach Möglichkeit auszu­räumen.

Seit 1981 supervidiere ich Teams, Organisati­o­nen, Gruppen und Einzelne aus vielen Berufs­feldern, damit diese ihr alltägliches berufliches Handeln erfolgreicher umsetzen können.

Die Supervision hat sich in den letzten vierzig Jahren zu einer eigenständigen Profession hin entwickelt, die es versteht, berufliches Handeln nicht nur zu durchdenken, sondern die Berufsausübung in einem emotional-rationalen Erlebniszusammenhang zu betrachten. Dies geschieht unter Einbeziehung von Methoden aus den Gebieten von Soziologie, Gruppendynamik und Psychotherapie.

Ziel ist dabei stets eine effizientere Umsetzung der Berufsinhalte und eine gleichzeitige Entlastung von spezifischen Stressfaktoren aus dem Arbeitsalltag durch die Förderung der fachlichen, sozialen und personalen Kompetenz.

Letztendlich ist die Supervision aber eine Form der beruflichen Weiterqualifizierung, die unmittelbar die konkrete Erfahrung der jeweiligen Berufspraxis aufgreift. So gesehen sind die Effizienzsteigerung und die Stressentlastung gewünschte Nebeneffekte.

  

Gegenstand der Supervision ist:

  • erstens die berufliche Beziehung zwischen Professionellen und Klientinnen, Mandantinnen, Patientinnen oder Kundinnen;
  • zweitens die Beziehung der Professionellen untereinander und
  • drittens die besonderen Probleme der Professionellen in ihren jeweiligen Institutionen.

Supervision umfaßt also geeignete Gesprächs- und Erlebensverfahren, die der Bewußtmachung, Reflexion, Kritik und Bearbeitung von hartnäckigen Arbeitsschwierigkeiten im Berufsleben dienen - auch der eigenen persönlichen Anteile daran – Arbeitsschwie-rigkeiten, die für die Klientinnen der professionellen Berufe von großem Nachteil sein können.

Die Organisationsformen von Supervision sind Einzel- Gruppen- oder Teamsupervision.